Wanderbericht - Naturfreunde Zürich

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Dienstag 13. Juni 2017 Pruntrut – Courchavon – Mormont - Pruntrut
 
Leitung: Margret Schmid und Willi Bachmann
 
Teilnehmer/innen: 17

 
Um 8.03 Uhr verlässt der sehr gut besetzte ICN Richtung Biel den HB Zürich. Mit 19 erwartungsvollen NF Senioren an Board. Das Umsteigen in Biel klappt bestens, trotz der knappen Umsteigezeit von 6 Minuten. Unterwegs nach Porrentruy passieren wir den Bahnhof St. Ursanne (kurzer Blick auf das pittoreske Städtchen) und Courgenay (la petite Gilberte).

 
In Porrentruy hält Margret die obligate Begrüssungsansprache und erwähnt, dass beim heutigen warmen Wetter 1lt trinkbares ein «Must» ist. 10 Minuten reichen um alle Vorräte im Coop-Laden aufzustocken. Nun wird noch der Wanderbatzen eingezogen und endlich kann es losgehen.
 
Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Da wir zuerst auf einem schmalen Trottoir laufen müssen, schlägt Margret ein recht flottes Tempo an. Sobald wir aber den «richtigen» Wanderweg erreicht haben, wird das Tempo merklich gedrosselt. Eine «Handorgel» ist jetzt ja nicht mehr erwünscht.
 
Die Luft ist frisch, es weht ein leichter Wind. Ideale Voraussetzungen für eine Wanderung. Der Weg führt entlang der l’Allaine im Schatten eines Mischwaldes. Nach knapp 30 Minuten folgt die erste Trinkpause und anschliessend die erste Steigung des Tages. Auf dem Kumulationspunkt erwartet uns ein Tisch mit Bänken. Hier erfolgt die zweite Trinkrast. Schliesslich muss der Liter Trinkbares auch «eliminiert» werden. Der folgende Abstieg bis Courchavont geht «flöde» über die Bühne.
 
Leider bedeutet ein Abstieg meist auch, dass ein Aufstieg folgt. So auch hier. Nach der Querung der Hauptstrasse geht es so riiichtig steil durch den Grand Champs-Wald. Und für die nächsten 15 Minuten bleibt es recht ruhig in der NF-Wandergruppe. So sind alle froh als wir um 12.10 Uhr den Mittagsrastplatz erreicht haben. Schön gelegen am Waldrand mit Wiesenbord. Leider nur 1 Bänklein aber die NF Seniorinnen wissen sich zu helfen. Aufgestapelte Baumstämme werden kurzerhand zu einer riesen Bank umfunktioniert.

 
Wir geniessen das Essen, die Wärme, die Gespräche. Und so sind alle gut erholt als Margret den Weg Richtung Mormont einschlägt. Leider folgt nun durch Mormont eine längere Hartbelag-Phase. Dafür zeigt Margret den interessierten NFs noch die moderne Kapelle «Niklaus von der Flüeh» mit seinen schönen, bunten Glasverzierungen. Dieser kurze Abstecher hat sich gelohnt!

 
Nach 500 Metern ist es fertig mit Strassenwanderung und wir können in einen schönen Naturweg am Waldrand des «Vieilles Montes» abzweigen. Herrlich im Schatten und weichen Boden unter den Füssen. Als wir aus dem Wald auf die Strasse nach Varandin treffen, macht Margret nochmals auf die Wander-Abbruchmöglichkeit hin. Walter hat sein Knie vor kurzem operieren müssen und greift (ungern aber vernünftigerweise) zu.
 
Der grosse Rest taucht in den Wald von Fahy ein. Und winken bei der Querung der Hauptstrasse Walter, der weiter hinten an der Bushaltestelle wartet. Doch oha; nach kurzer Zeit versperren umgefallene Bäume den Wanderweg. Nachdem wir drei mühsam überstiegen haben, bemerken wir; weiterhin alles blockiert. So kehren wir um und erreichen auf einem Umweg Varandin und die Strasse nach Porrentruy. Nicht was man gerne macht an einem warmen Sommertag 😉.
 
Aber nach einem halben Kilometer zweigt ein weiterer Wanderweg in den Wald von Fahy ab. Auch hier; 2 Bäume über dem Weg. Nun ist klar; diese Bäume hat man extra abgeholzt und auf den Weg gelegt. Wir hören kein Motorsäge-Geräusch und so beschliesst Margret, die Gruppe auf dem vorgesehenen Waldweg weiter wandern zu lassen. Ein Risiko, dass sich lohnt. Denn bis am Schluss; keine Waldarbeiter, dafür viel Schatten und Naturweg.
 
Beim letzten Rast vor Porrentruy treffen wir sogar den zuständigen Förster an. Er findet das «normal», dass man die Wege nicht mit Absperrband und Umleitetafeln sichert, sondern mit gefällten Bäumen.

 
Nach hundebedingten Heldeneinsatz von Willi treffen wir auf dem Schloss von Porrentruy ein. Auch hier ist Willi an vorderster Front für die Besichtigung des Turmes. Die steilen Treppen werden von 6 NFs unter die Wanderschuhe genommen.

 
Der Burg-Lift oder die Treppe führen uns hinunter ins Städtchen. Das wir nur durchqueren, denn es ist doch schon recht spät und wir müssen ja noch die Zugfahrt nach Hause machen. Trotzdem wollen 2 NFs im Garten des Restaurants ein Wanderbelohnungs-Bier geniessen. Alle anderen sehen nur noch eins; ein Glacé im Coop und den Zug Richtung Biel. Kurz vor der Abfahrt treffen die 2 «verlorenen Schafe» auch, glacébestückt im Zug ein. Sie wurden nicht bedient im Restaurant..
 

Die Heimfahrt erfolgt ohne weitere Zwischenfälle und wieder einmal sind sich alle Beteiligten einig; war ein abwechslungsreicher Wandertag mit netten Leuten und gut ausgewählter Strecke!

   
Aktualisiert am: 17.9.2017
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