Wanderbericht - Naturfreunde Zürich

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Wanderbericht

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Samstag 2. Dezember 2017 Dietikon – Kloster Fahr – Zürich HB
 
Leitung: Margret Schmid und Bruno Berner
 
Teilnehmer/innen: 11

Und zum letzten Mal in diesem Jahr verhindert Petrus die Durchführung der von Margret vorgesehenen Wanderung. Starke Bise ist angesagt. Und von Stammheim nach Diessenhofen wären wir schockgefroren bis ans Ziel. Deshalb stellt Margret eine neue Wanderung zusammen. Sie hat ja unterdessen Erfahrung darin.
Und so starten in Dietikon 10 NF Senioren mit Margret und Bruno in Dietikon zur Wanderung der Limmat entlang bis zum Zürcher Hauptbahnhof. Es regnet nicht, dafür ist der Himmel bedeckt. Aber die versprochene Bise hält sich in Dietikon vornehm zurück. Ahhhh. Die Umstellung zahlt sich schon aus ! Auf der Brücke über die Limmat treffen wir auf Anni. Sie hat sich spontan zum Mitwandern entschlossen und war vor 30 Minuten noch gar nicht wanderkleidermässig unterwegs. Von wegen; im Alter wird man langsam !
Nun biegt die Gruppe auf den Wanderweg Richtung Kloster Fahr ein. Und sind nicht alleine. Viele Hündeler, ein paar Jogger und zum Glück nur vereinzelte Velofahrer sind auch auf der Piste. Und trotzen dem «Hundewetter». Nach kurzer Zeit kommen wir bei den Ruinen des untergegangenen Städtchens Glanzenberg an. Dank der Info-Tafel wissen wir nun, dass die Stadt Zürich das Städtchen geschleift hat. Für die Zürcher war die Limmat ein wichtiger Handelsweg. Anschliessend unterqueren wir die Autobahn und könnten auf der anderen Seite die Ruine Burg Glanzenberg besichtigen. Aber keiner der Gruppe hat Lust sich durch das pflotschnasse Gestrüpp zur Ruine durch zu kämpfen.
Lieber wandern wir weiter. Am Waldrand vom Weidwald sehen wir unser Mittagsziel vor uns. Das Kloster Fahr. Leider ist jetzt auch die Bise das erste Mal so richtig spürbar. Das macht schnelle Beine ! Und nach kurzer Zeit treffen wir im Kloster Restaurant «Zwei Raben» ein. Im für uns reservierten Gastraum ist festlich gedeckt. Uups. Margret hat doch eine Wandergruppe angemeldet. Aber die Serviertochter räumt die vielen «vorigen» Weingläser ab, bringt die kleine Karte und nach kurzer Zeit die bestellten Getränke. Auch auf das Essen warten wir nicht lange. Super fein, sehr schön angerichtet und für das Gebotene nicht teuer. Da hat Margret eine gute Wahl gemacht.
Obwohl; mit vollen Bäuchen muss nun noch 2/3 der vorgesehen Strecke gewandert werden. Auf geht’s ! Doch Stopp, da fehlt doch noch eine Teilnehmerin. Nachdem die Gruppe vollzählig vor dem Restaurant eingetroffen ist (die Bise ist hier seeehr spürbar), wandern wir los Richtung Oberengstringen. Zum Glück macht die Limmat bald eine kleine Biegung; und schon ist die Bise kein Thema mehr. Die Autobahn wird bei Oberengstringen ein zweites Mal unterquert. Die armen Leute, die hier zwar idyllisch an der Limmat aber im Dauerlärm der Autobahn leben….
Nach einem Kilometer treffen wir bei der Werdinsel ein. Annie kennt sich hier sehr gut aus. Hat sie doch viele Jahre hier an der Limmat gewohnt. Beim kleinen Wehr überqueren wir die Limmat und suchen die Toilette der Werdinsel auf. Bei kühlem Wetter ist das viiiiel angenehmer als in den Wald zu verschwinden. Lange warten wir auf die letzte Toiletten-Gängerin. Aber halt; es sind ja alle WCs frei…. Ah, neben der Anlage hat sich eine NF Seniorin, für die Anderen unsichtbar, etwas hingesetzt.
Nun können wir vollzählig die letzten Kilometer unter die Wanderschuhe nehmen. Beim Bad verlassen wir die Werdinsel und wandern auf Naturweg Richtung Europbrücke. Die wird unterquert und das nächste Ziel ist die Hardbrücke. Hier verabschieden sich die ersten von der Gruppe. Sie wollen in etwas schnellerem Tempo zum HB. Der Glühwein ruft ! Bei der Kornhausbrücke folgen die nächsten; der ÖV ist ab hier perfekt für die Heimfahrt !
 
Der Rest wandert bis zur Badi Letten wo eine Umleitung ausgeschildert ist. Zum Glück müssen wir nur kurz auf dem Trottoir neben der Strasse «Am Wasser» laufen. Schon führt uns die Umleitung zurück zur Limmat. Beim Jugendzentrum Drahtschmidli queren wir die Limmat zum letzten Mal für heute. Und wandern durch die schöne Platzspitz-Anlage zum Hauptbahnhof. Uff, geschafft. Immerhin war die ganze Strecke 13,6 Kilometer lang. Aber es hat sich gelohnt ! Wir verabschieden uns voneinander, wünschen uns gegenseitig schöne Festtage und alles Gute fürs 2018 !

      
Aktualisiert am: 12.9.2019
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