Wanderbericht - Naturfreunde Zürich

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Wanderbericht

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Samstag 25. November 2017 Wettingen – Oetwil a.d.L. - Dietikon
Leitung: Margret Schmid und Willi Bachmann
Teilnehmer/innen: 6

Eigentlich wollten Margret und Willi vom Hönggerberg über den Chatzensee nach Niederhasli. Aber wieder
einmal schlägt Petrus mit seinem Regenwetter zu. Die vorgesehene Strecke hat zu viele «Dreckwegli» und
Steigungen mit anschliessendem «Gefälle» und ein Restaurant ist nur mit Umweg erreichbar. Kurz: nicht
lässig im Dauerregen. Zum Glück ist am Donnerstag vor der Wanderung die NF Jahresschlussversammlung.
Dort «überredet» Willi Margret eine Regenwanderung durchzuführen.
Et voilà; am gleichen Nachmittag stellt sie eine komplett neue Wanderung entlang der Limmat zusammen.
Inklusive Restaurant. Nach kurzer Rücksprache mit Willi, wird das Restaurant reserviert und die neuen Wanderdaten aufs Telefon gesprochen.

Am Samstag Morgen trifft Margret im HB nebst Willi 4 NF Senioren an. Und bis zur Abfahrt kommen noch 2
dazu. Wow! Die Fahrt bis Wettingen ist kurz. In dieser Zeit öffnet Petrus seine Schleusen endgültig. Und so
wandert die Gruppe gut eingepackt und mit offenen Regenschirmen los. Zuerst den Bahngleisen entlang.
Erst nach der Laderampe vom Coop Tägeripark werden die Bahngleise gequert und schon kommen wir
direkt zur Limmat. Das alles auf Asphalt stattfindet, ist für einmal kein Thema!

Kurze Zeit später überqueren wir das erste Mal die Autobahn, die diese Wanderung bis kurz vor Dietikon mit
ihrem «Sound» mehr oder weniger laut begleiten wird. Auch dies stört bei Regen weniger als bei
Sonnenschein. Ha, wir zeigen Petrus was eine positive Einstellung ist!

Bei der Chlosterschür wird der Asphalt von einem «Naturweg» abgelöst. Es wird das erste Mal etwas
dreckig heute. Und der Regen ist stärker als vom Regenradar angezeigt. Deshalb beschliessen Margret und
Willi nach knapp einer Stunde Wanderung im «Fressbalken» bei Würenlos eine Rast einzulegen. Vorher
verabschiedet sich der erste NF Senior, Walter hat die falschen Schuhe erwischt und jetzt schon tropfnasse
Socken. Der Bahnhof Killwangen/Spreitenbach ist in ca. 20 Minuten erreicht. Der Rest wärmt sich im
Marché-Restaurant auf und sucht die (kostenpflichtige) Toilette auf. Tut gut!
Dann geht es auf dem gleichen «Schleichweg» zurück auf den Wanderweg. Der uns zuerst, dem fast
tosenden Furtbach entlang, weg von der Limmat führt. Nach der ersten, nennenswerten Steigung von heute
durchqueren wir ein Einfamilienhausquartier und sind schon bei der Brücke Richtung Bahnhof Killwangen/
Spreitenbach. Trotz des nicht nachlassenden Dauerregens bleiben alle verbliebenen NF Senioren der
Wandergruppe treu. Das ist echter Sportsgeist. Denn nun folgt ein leicht glitschiger Wurzelweg und bei der
Altwisen ist der Wanderweg mehr ein See als Weg.

Die Strecke bis Oetwil zieht sich. Und so sind alle froh als Margret den kurzen Anstieg Richtung Dorfmitte
ankündigt. Vor der Unterquerung der Dorfstrasse grüsst schon unser Restaurant. Alle jubeln. Wirklich alle?
Unbemerkt ist Toni etwas zurückgefallen. Im Restaurant realisiert Margret, dass er fehlt. Aber Willi bestätigt
ihr, dass er auf der Toilette sei. Was sich als Missverständnis herausstellt. Denn gut 10 Minuten später
kommt Toni tropfnass zur Restauranttüre herein. Zum Glück hat er uns gefunden!
Die Bedienung ist nett und effizient, der Koch speditiv. Und so haben alle nach kurzer Zeit das Bestellte vor
sich. Riesenportionen! Leider ist die Küche nicht auf Senioren-Mägen eingestellt. Das hat den Vorteil, dass
sich nach dem Essen alle zum Weiterwandern nach Dietikon entschliessen. Was den Entscheid auch noch
erleichtert; es hat aufgehört zu regnen 😊.

Nach kurzer Zeit sind wir wieder auf dem Wanderweg entlang der Limmat. Und hier bemerkt Vreni, dass sie
ihre Peru-Handschuhe im Restaurant vergessen hat. Sie geht zurück um sie zu holen und ist nach 10
Minuten wieder bei uns. Nun können wir endgültig los Richtung Dietikon. Die Strecke ist ein würdiger
Abschluss der Wanderung. Keine überfluteten Stellen, keine Dreck-Wurzelstrecke. Dafür schöne
Auenlandschaft mit vielen Vogelbeobachtungsmöglichkeiten. Und das alles ohne einen Schirm in der Hand.
Wie am Wandertelefon schon prophezeit, steigen in Dietikon die NF zwar etwas feucht aber glücklich in den
Zug zurück nach Zürich HB.

           
Aktualisiert am: 12.9.2019
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