Wanderbericht - Naturfreunde Zürich

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Wanderbericht

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Samstag, 03. Februar 2018 Zugerberg – Ewegstafel – Pfaffenboden - Zugerberg
 
Wanderleitung: Margret Schmid
 
Teilnehmer/innen: 16

Am Donnerstag spricht die Wetterprognose für den Samstag eher gegen eine Durchführung der Wanderung. Ganzer Tag Schneefall und Wind. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen 2 Monaten entschliesst sich Margret die Wanderung trotzdem durchzuführen. Rechnet aber mit einer eher verhaltenen Beteiligung. Als sie aber pünktlich am vereinbarten Treffpunkt ankommt, hat sich schon eine grosse Anzahl Naturfreunde Senioren versammelt. SUPER! Der Himmel präsentiert sich zwar eher grau in grau. Aber die «versprochenen» Schneefälle haben sich zu «vereinzelten, schwachen Schneefällen» entwickelt.
Der Zug wird geentert und schon geht es los Richtung Zug und Zugerberg. Das Umsteigen in Zug auf den Bus 11 ist problemlos. Und auch in der Zugerbergbahn finden alle einen Sitzplatz. Da hat die schlechte Wetterprognose doch auch sein Gutes!
Nachdem alle ihre Schneeketten montiert haben, geht’s los. Und nach wenigen Schritten ist klar; Schneeketten sind kein Accessoire. Oben liegt ein harmloses Schneehäubchen aber darunter ist stellenweise blankes Eis. Zuerst geht es an den Häusern des «Montana-Internats» vorbei und schon wechseln wir auf Naturweg. Leider nicht für lange schon sind wir wieder auf der aperen Strasse. Zum Glück nur für ca. 500m. Denn Asphalt ist nicht so super für die Schneeketten.
Der Weg führt an der «Ewegstafel» vorbei Richtung ETH-Betrieb Früebuel. Wir durchwandern eine nordisch anmutende, leicht verschneite Landschaft. Kleine Hüttchen stehen verstreut und überall wachsen Birken. Hier wurde früher Torf gestochen. Wir machen eine kurze Trinkpause. Laut einer Teilnehmerin, bei den best-sonnenbeschienen Bänklein vom Zugerberg. Können wir heute leider nicht ausprobieren.
Beim perfekten Brätli- und Rastplatz vom Buschenchappeli werden alle Schneeketten abmontiert. Die Strasse zum Paffenboden ist wieder aper und im Restaurant sind Krallen und Co. nicht gerne gesehen. Jetzt fängt es auch noch an zu schneien. Nun stürmen wir schon fast Richtung Restaurant. Für uns ist reserviert und auch die Essenswünsche hat Margret telefonisch dem Restaurant durchgegeben. So muss nur noch die Trinkbestellung aufgenommen werden. Und der Rest läuft von alleine. Die meisten haben sich für eine Bündner-Gerstensuppe entschieden. Und finden sie fein. Aber auch die Bratwürste und Bouillon mit Gemüse finden Anklang.
 
So geht es gestärkt zum zweiten Teil der Wanderung. Wieder beim Rastplatz werden dieses Mal die Schneeketten montiert und nach wenigen Metern auf der Strasse geht es rechts ab zum Wanderweg in die Märchen-Winterlandschaft Zugerberg. Da muss man natürlich die Wurzeln und Steine gut im Auge behalten. Das Wandertempo verlangsamt sich. Dafür hat man mehr Zeit die weisse Pracht um ein herum so richtig zu geniessen.
 
Nachdem der Weg eher abwärts führte, geht’s nach dem Hafenbach schon fast steil aufwärts. Die gut 120 Höhenmeter bringen die ersten Schweissperlen des Tages. Gehört halt auch zu einer echten Wanderung. Jede Steigung hat ein Ende und schon gibt es nochmals einen Trinkrast. Zwei, drei Kurven später treffen wir auf den Top-Spielplatz beim Schäfboden. Inklusive WC! Und zum Abschluss belohnt uns die Sonne. Zwar nur für 5 Minuten. Aber die werden voll ausgekostet.
 Die letzten Meter zurück zur Zugerbergbahn werden im Schnellschritt bewältigt. Um 15.20 Uhr kommen wir an Und um 15.26 Uhr fährt die Bahn. Alles geht auf, alles (fast) top. War wieder ein super Wandertag! Trotz (oder dank?) Petrus!!!

         
Aktualisiert am: 12.9.2019
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